JUMP in MINT
04. Okt

Wir vereinzeln Viren DNA im Gläsernen Labor

Was macht eigentlich eine Molekularbiologin? Samantha berichtet vom Praxisversuch im Gläsernen Labor Berlin-Buch:

„Nach einer netten Begrüßung durch unsere sympathische Helferin Anke ging es auch schon ins GenLab. Wie es sich gehört, bekamen wir eine professionelle Einweisung in den Umgang mit den für uns neuen Materialien. Mit den weißen Kitteln, den Handschuhen und speziellen Pipetten fühlten wir uns fast wie richtige Molekularbiologinnen.

In Zweierpaaren experimentierten wir eifrig: Nach vielen Erklärungen und drei Stunden harter Arbeit hatten wir eine Kontroll- und eine Analyseprobe (mit Lamdaviren infizierte Kolibakterien) soweit vorbereitet, dass wir DNA-Stückchen in einer Polymerase-Kettenreaktion vervielfältigen konnten.

Zeit für eine Pause, Zeit für Fragen unsererseits! Anke erzählte, wie sie zur Molekular-biologie gekommen war. Nachdem sie in der Schule nicht wusste, was sie werden wollte, lernte sie Biologielaborantin. Begeistert und von Kollegen ermutigt entschied sie sich für ein Biologiestudium, wo ihr schnell klar wurde, dass sie eine wissenschaftliche Karriere in der Molekularbiologie einschlagen wollte. Inzwischen hat sie ihren Doktorgrad und forscht.

Nach dieser netten Gesprächsrunde begannen wir mit der Gelektrophorese. Hierbei waren besondere Vorsicht und Fingerspitzengefühl gefragt; doch auch dies meisterten wir alle mit Bravur. Klar konnten wir sehen, welche Probe mit Lambdaviren befallen war und welche nicht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Tag einen sehr informativen, erfolgreichen und amüsanten Ausflug in die Welt der Neurobiologie darstellte und sich auf jeden Fall gelohnt hat.“