JUMP in MINT
19. Okt

Smarte Ziele für ein smartes Jahr

Die Mentoring-Partnerinnen sind mit ihrer ersten Aufgabe ins JUMP in MINT Jahr gestartet: Sie sollen Ziele definieren, anhand derer sie die Arbeit im Tandem strukturieren und ihren Erfolg überprüfen können.

Wer kennt sie nicht die guten Vorsätze zum neuen Jahr, die schnell in Vergessenheit geraten oder zur Demotivation beitragen, eben weil sie nicht eingehalten werden (können)? „Ich will in diesem Jahr mehr Sport machen, nie wieder Süßigkeiten essen, endlich mehr lernen,…“ Die Gründe für das Scheitern dieser Wünsche sind, dass sie zu schwammig formuliert und häufig unrealistisch sind.

Abhilfe schaffte das S.M.A.R.T. Modell, das im Projektmanagement genauso wie in der Persönlichkeitsentwicklung eingesetzt wird. Ein smartes Ziel könnte beispielsweise lauten:“Ich will am Tag X eine richtig gute MSA Präsentation halten. Das heißt, ich will das, was ich präsentiere,  verstehen, den Inhalt flüssig vortragen und mich nicht darum scheren, wie meine MitschülerInnen wohl finden, was ich mache.“

Was macht dieses Ziel so smart? Es ist spezifisch, das heißt, es lässt sich in zwei bis drei Sätzen Außenstehenden vermitteln. Es ist messbar (flüssiger Vortrag, Inhalt verstehen). Es ist angemessen (ich kann das schaffen mit ein wenig Anstrengung). Es ist realistisch (ich kann das in dieser Zeit schaffen und habe das Talent). Es ist termininiert (der Zeitpunkt/-rahmen steht fest).

Mentorinnen und Mentees waren sich einig, dass sich intrinsische Ziele besser verwirklichen lassen, also solche, bei denen die Motivation und der Wille aus einem selbst kommen. Und dass die Freude viel größer ist, wenn intrinsische Ziele erreicht werden. Allerdings ist es ganz schön schwierig herauszufinden, welche Ziele aus einem selbst kommen und welche von außen übernommen werden. Das herauszufinden, dabei können die Mentorinnen ihren Mentees in diesem Jahr helfen.