JUMP in MINT
24. Okt

Roboter bauen und programmieren

Am Samstag trafen sich zwölf Mentorinnen und Mentees in der TU Berlin, um Roboter zu bauen und sie zu programmieren. Roboter werden unter anderem in der Produktion eingesetzt oder auch bei Weltraumexkursionen. Ihre Entwicklung erfolgt interdisziplinär; daran beteiligt sind unter anderem Mathematiker, Physiker und Ingenieure.

Vom Berufsworkshop berichtet Pauline (im Bild in der Mitte): „Zuerst lauschten wir einer Präsentation über Roboter. Im Gegensatz zu Maschinen können Roboter auf ihre Umwelt reagieren und sie auf verschiedene Arten unterscheiden.

Danach bauten wir unsere Lego-Roboter zusammen. Nachdem wir das Grundgerüst zusammengesetzt hatten, konnten wir unsere Roboter individuell gestalten. Manche erhielten einen Arm, andere besaßen kleine eingebaute Lichter oder einen Sprachsensor und wurden noch ein wenig verschönert.

Als nächstes bekam jedes Team einen Laptop, um den Roboter mithilfe eines Programms dazu zu bringen, das zu tun, was wir wollten. Die erste Aufgabe bestand darin, die Roboter im Quadrat fahren zu lassen. Das mag sich jetzt nicht sonderlich schwer anhören, aber die meisten brauchten drei, vier Versuche, ehe sie den Dreh raus hatten.

Dann konnten wir unseren Ideen freien Lauf lassen: Wir programmierten die Roboter so, dass sie kurz vor einer Wand stehen blieben oder so, dass sie durch den Raum fuhren und allem auswichen, was ihnen in die Quere kam. Schließlich wollten wir unsere speziell eingebauten Sensoren ausprobieren: Ein Roboter sollte losfahren, wenn wir klatschten, vor einem Ball stehen bleiben und mit seinem Arm den Ball wegschießen. Ein anderer sollte entlang eines aufgezeichneten Herzens fahren und stehen bleiben, wenn wir halt riefen.

Auch wenn nicht alle Ideen verwirklicht wurden, kamen wir unseren Zielen durch viel Ausprobieren doch immer näher und hatten viel Spaß.“