JUMP in MINT
26. Apr

Kreativ beim Malern

Einen spannenden Einblick in die Wandmalerei abseits von endlosen, eintönigen Farbbahnen, bekamen wir im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Berlin. Beim Anfertigen einer Probeplatte durften wir unsere Kreativität und unser handwerkliches Geschick unter Beweis stellen.

Wandmalerei im Handwerk

Hierbei wandten wir die Tupftechnik an und schnitten unsere eigenen Schablonen zurecht, mit deren Hilfe wir ein Motiv (wie hier den Löwen) auf die Platte aufbrachten. Am Ende konnten wir ein paar schöne Werke mit nach Hause nehmen.

Theoretisch haben wir erfahren, was eine Malerin alles macht, welche Vorraussetzungen man für diesen Beruf mitbringen muss, wie man Malermeisterin wird und was der Beruf mit MINT zu tun hat. Und das ist gar nicht so wenig und vor allem sehr praxisnah: Mathe braucht’s, um Aufmaß zu nehmen, den Materialverbrauch und die Schichtdecke zu berechnen. Chemie und Physik sind wichtig, wenn es darum geht, welche Anstrichstoffe für welchen Untergrund geeignet sind und wie sie funktionieren. Technik sollte die Malerin anwenden können, zum Beispiel in Form von Sandstrahl- und Schleifgeräten. Denn Maler können auch Fassaden behandeln und Bodenbeläge verlegen.

Malerei gibt es in drei Fachrichtungen: Gestaltung und Instandhaltung, Kirchenmalerei und Denkmalpflege sowie Bauten- und Korrosionsschutz. Wie im Handwerk üblich, absolviert man eine dreijährige Lehrzeit, arbeitet anschließend als Gesellin und kann dann den Meister machen, um sich selbständig zu machen und unterrichten zu dürfen.