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16. Nov

Fulldome für Anfänger

Klein, aber fein… so war unser gestriger Ausflug ins Planetarium. Dr. Monika Staesche, die wissenschaftliche Leiterin der Wilhelm-Foerster-Sternwarte und des Zeiss-Planetariums, machte uns mit der Fulldome-Projektion bekannt. „Besser als 3D-Kino und das ganz ohne Brille“, war unsere einhellige Meinung. Hier ein kleiner Vorgeschmack (am besten im Vollbild):

Wer glaubt, dass im Planetarium ausschließlich ein großer Projektor in der Mitte steht, der verschiedene Sternenhimmel auf die Halbkuppel projiziert, war wohl schon lange nicht mehr da. Mitte der neunziger Jahre wurden die ersten Fulldome-Projektoren eingesetzt.

Inzwischen ist die Technologie so weit, dass sich nicht nur 3D-Filme abspielen, sondern auch herkömmliche Sternenhimmel- mit Fulldome-Projektionen kombinieren lassen. Einzelne Sequenzen können sogar spontan gerendert und in die Vorführungen eingebaut werden, wofür es jeder Menge Rechenleistung bedarf.

Herzlichen Dank für den spannenden Einblick! Wir wissen jetzt ein bisschen mehr darüber, was es braucht, um eine Planetariumsprojektion zu realisieren und freuen uns schon auf unseren nächsten Ausflug ins Planetarium.